Fitness im Frühjahr

Fitness im Frühjahr

Wie ihr den Wechsel genießen könnt, erfahrt ihr bei Dr. Schreibers®

Die kurzen Tage sind lang vorbei, wir haben wieder die Sommerzeit auf unserer Uhr eingestellt und  befinden uns mitten im „spring awakening“. Die Natur vollbringt ihre erste große Veränderung nach dem Winter und schenkt uns Frische, Licht und neues Leben. Das bedeutet mehr Aktivität und vor allem mehr Spaß an selbiger, weil wir uns dabei im Freien aufhalten können. Dort haben wir gratis einen Platz an der Sonne, Luft zum Atmen und einen weiteren Horizont. Wenn das nicht verlockend ist! 

In den Wechseljahren ist Bewegung das Um und Auf

Wenn der Körper beginnt, den Hormonspiegel zu verändern, hat das Auswirkungen für den gesamten Organismus. Ihr habt bestimmt schon von Osteoporose gehört, einer unerfreulichen Begleiterscheinung der Wechseljahre. Dagegen gibt es nur ein Mittel - Bewegung. Damit wirkt ihr gleichzeitig einer ungewollten Gewichtszunahme entgegen. Durch regelmäßiges Training können Hitzewallungen abgeschwächt und Schlafstörungen gelindert werden. 20 bis 30 Minuten täglich reichen für mehr Wohlbefinden!

Innere Schweinehunde müssen draußen bleiben

Wir dürfen auf einen alt bekannten Zeitgenossen nicht vergessen: der innere Schweinehund. Er „oinkt“ von gemütlichen Serien-Marathons mit Pralinen, während der Verfall ungehindert voran schreitet. Dem stellen wir uns entgegen und versprechen euch, dass Bewegung nicht nur für den Körper gut ist, sondern auch ganz viel Positives in unserem Geist in Gang setzt. Nicht nur die Muskulatur wird gestärkt und gefestigt, auch unser Geist öffnet sich, wird wacher und flexibler. Der Schweinehund ist bis auf Weiteres auf einer fernen Insel im Urlaub, Rückkehrdatum offen.
 

Im Wechsel verspüren viele Frauen den Drang nach Veränderung
Im Wechsel verspüren viele Frauen den Drang nach Veränderung


Aber ich hab doch keine Zeit!

Mit diesem Satz kann keine Veränderung beginnen. Ganz ohne kleinere „Opfer“ wird es wahrscheinlich nicht gehen, am Ende zählt jedoch nur das Ergebnis. Wie - das bleibt jedem selbst überlassen. Vielleicht könnt ihr eine halbe Stunde früher aufstehen oder die Mittagspause für etwas Bewegung nutzen. Bei schönem Wetter könntet ihr eine Strecke zu Fuß gehen anstatt in die U-Bahn oder den Bus einzusteigen. Auch in die Arbeit radeln hat seinen besonderen Reiz. Wenn die Stadt aufwacht, die Luft noch frisch und kühl ist, fühlt ihr euch munter und aktiviert und seid bereit für die Herausforderungen des Tages. 

Ja, eh! Aber wie denn?

Die Vergangenheit hat in vielen Fällen eindrucksvoll gezeigt, dass ein Zuviel an Action oft nur kurzfristige Erfolge beschert und die anfängliche Motivation irgendwann einer Katerstimmung weicht. Als eindrucksvolles Beispiel dienen die alljährlichen "guten" Vorsätze für das neue Jahr. 

Veränderungen sind gut, sie sind möglich und sie sind schaffbar. Wir haben uns überlegt, mit welchen Sportarten oder kleinen Adaptionen ihr ein Fitness-Programm in euer Frühjahr integrieren könntet. 

Hoppi Galoppi Treppauf Treppab

Eine einfache Einstiegsübung ist Treppensteigen. Der Verzicht auf Aufzug oder Rolltreppe bringt nicht nur den Kreislauf in Schwung, die Bein- und Po-Muskulatur werden beansprucht, die Bänder und Sehnen gekräftigt. Klingt das nicht verlockend? Probiert es gleich aus und schafft euch eine neue Routine, für die ihr euch täglich mehrmals auf die Schulter klopfen könnt. Gleichzeitig ist Treppensteigen eine gute Methode, um eure Achtsamkeit zu trainieren! 

Tausend kleine Schritte sind ein großer Schritt…

… in die richtige Richtung. Nordic Walking ist bei jedem Wind und Wetter möglich und erfordert weder eine Mitgliedschaft in einem Studio oder eine technisch ausgeklügelte Ausrüstung. Ein Paar Walking Stöcke, gute Schuhe, wetterfeste Kleidung und dann geht es auch schon los. Nordic Walking bringt Bewegung in den Schultergürtel und der Stockeinsatz stärkt den gesamten Muskelapparat. Wer nicht durch die Gegend „stöckeln“ möchte, kann spazieren oder wandern und so die Umgebung genießen.

Lauf nicht um dein Leben, lauf für dich

Viele Läufer berichten davon, dass ihnen beim Laufen das Ordnen von Gedanken leichter fällt oder dass sie während des Laufens neue Ideen für alte Probleme haben. Laufen aktiviert und kräftigt Geist und Körper. Es kommt nicht darauf an, wie schnell oder wie weit ihr lauft, es kommt darauf an, dass ihr es macht. Wer alleine nicht vom Fleck kommt, könnte mit einer Laufgruppe Schwung in die Sache bringen. Übrigens ist bewusstes und regelmäßiges Atmen ein wichtiger Aspekt im Laufsport.

Depressive Verstimmungen im Wechsel können durch Sport gelindert werden
Depressive Verstimmungen im Wechsel können durch Sport gelindert werden


I want to ride my bicycle, I want to ride my bike…

Schon klar, für gewisse Wege ist ein Auto praktisch oder unverzichtbar. Seid ehrlich zu euch selbst und überlegt, wohin ihr mit dem Fahrrad fahren könntet. Ihr verkleinert nicht nur euren ökologischen Fußabdruck, auch diese Art der Fortbewegung aktiviert den Kreislauf, stärkt die Beine und lässt die Bauchmuskeln arbeiten. 

In den Wechseljahren berichten viele Frauen von Verstimmung oder Grübelei. In solchen Momenten kann eine Runde am Fahrrad die Wolken von der Seele vertreiben. Sucht euch einen schönen Weg aus, an dem ihr die Umgebung genießen könnt. Vielleicht fahrt ihr einen Fluss entlang oder ohne ihr radelt ohne bestimmtes Ziel los und schaut, wo es euch hin treibt. 

Atme ein, atme aus, lass es los

Wenn wir uns den Wechseljahren nähern oder wir schon voll dabei sind, fallen uns vielleicht Abnutzungserscheinungen unseres Körpers auf. Eine davon kann Kurzatmigkeit sein, hervorgerufen durch Bewegungsmangel, schlechte Haltung oder Rauchen. Auch Stress kann dazu führen, dass wir nicht mehr bewusst atmen. Wir wollen unseren Wechsel nicht durchstehen, wir wollen ihn leben, feiern und so oft wie möglich genießen. Dazu brauchen wir ausreichend Atem. Wer entspanntes und bewusstes Atmen lernen möchte, findet bei einer Atemtherapeutin oder einem Atemtherapeuten professionelle Unterstützung. 

Auftrieb, Widerstand und Druck des Wassers für euer Wohlbefinden

War der Tag anstrengend und hektisch, nehmen die kühlen Fluten die Spannung. Schwimmen beansprucht und kräftigt alle Muskeln, hat gleichzeitig etwas Meditatives und lässt die Schwere des Alltags vorbei fließen und löst sie auf. Durch den Wasserauftrieb reduziert sich die Belastung der Gelenke, Kraul- und Rückenschwimmen entlastet die Halswirbelsäule. 

Habt ihr schon einmal Laufen oder Gymnastik mit Schwimmen kombinier? Mit Aqua-Jogging oder Aqua-Gymnastik trainiert ihr gelenkschonend Ausdauer, Koordination und Kraft. 

Auch Rudern ist ein prima Ganzkörpertraining mit fließenden, gelenkschonenden Bewegungen, es beruhigt den Geist und fördert die Balance.
 

Schwimmen ist ein idealer Sport für Frauen in der Lebensmitte
Schwimmen ist ein idealer Sport für Frauen in der Lebensmitte


Achtet auf eure Bedürfnisse 

Nicht alle müssen gerne laufen oder mit dem Rad fahren. Für manche kann „zackiges“ Spazierengehen eine schöne Alternative sein. Wer zum Gehen leichte Hanteln mitnimmt, trainiert zusätzlich die Oberarme. 

Schnuppern macht fit

Schaut euch in eurer Umgebung um, welche Fitness-Studios oder Yoga-Schulen könnt ihr ohne viel Aufwand erreichen? Fast jedes Studio bietet Schnuppertrainings an, probiert verschiedene Dinge aus, es ist bestimmt was dabei! Vielleicht besucht ihr eine Stunde, in der ihr euren Beckenboden kräftigt, was im Wechsel ziemlich wichtig ist. Wenn der Hormonspiegel im Umbruch ist, können Yoga oder Tai-Chi ausgleichend wirken.

Wenn ihr euch jetzt fragt, warum bei den ganzen Fitness-Themen nicht ein einziges Mal von gesunder, ausgewogener Ernährung die Rede war, keine Angst! Wir haben nicht plötzlich darauf vergessen, sondern widmen einen unserer nächsten Artikel diesem spannenden Bereich. 

Bis dahin halten wir uns fit und erfreuen uns der neuen Jahreszeit mit all ihren Facetten. Wenn ihr weiterlesen möchtet, schaut doch mal hier:

 

 

 

Bildquelle: www.unsplash.com

 

 

Artikel teilen
botMessage_toctoc_comments_902