5 Filme, die Frauen empowern

5 Filme, die Frauen empowern

Filme mit Frauen in der Hauptrolle sind nicht ungewöhnlich. Filme mit Frauen in der Hauptrolle, die als Heldin, starke Persönlichkeit und selbstständig auftreten, schon eher. In der Mehrheit der Action, Horror, Abenteuer und Science Fiction Filme werden weibliche Charaktere eher als Co-Heldinnen dargestellt. Jede von uns, die schon mal einen Film gesehen hat, der die Stärke unserer Weiblichkeit unterstreicht, weiß, wie gut und ermutigt man sich danach fühlt. Sogar unbewusst nehmen wir dann das Bild der Frau anders wahr.

Wie oft haben wir zum Beispiel (schon als Kind) einen Film mit einer unserer Heldinnen gesehen und uns danach nicht auch selbst ein bisschen gefühlt wie Pipi Langstrumpf oder, etwas später, Wonder Woman & Co?

Wir möchten euch eine Liste von 5 Filmen vorstellen, nach denen man sich bestimmt ermutigt und stolz fühlt, eine Frau zu sein. Unaufhaltbar und in der Macht alles zu schaffen! Vorhang auf für unsere Top 5!

Gravity (2013)

Wenn wir den Namen Sandra Bullock hören, assoziieren wir diese Powerfrau schon allein durch ihre bisherigen Rollen als eine starke und mutige Person, die immer ihre Ziele erreicht, egal wie schwer der Weg auch sein mag. So hätten wir auch einfach ihre Filmografie aufzählen können, und die Liste der Filme die Frauen ermutigen wäre komplett. Doch die Entscheidung begrenzte sich auf nur einen Film mit Sandra Bullock in der Hauptrolle und zwar „Gravity“. Eine Heldin und Vorbild für Frauen ist sie jedenfalls in der Rolle der Biomedizinerin Dr. Ryan Stone, die bei ihrer ersten Shuttle Mission im Einsatz im All ganz auf sich selbst gerichtet ist. Nachdem das Shuttle zerstört, die Verbindung zur Erde unterbrochen wird und keinerlei Hoffnung für ihren Kommandanten Matt Kowalsky mehr bleibt, versucht sie ihren Weg zur Erde ganz allein zu finden. Kleiner Spoiler am Rande: mit Erfolg!

La belle Saison (2016)

Der Film nimmt uns nach Paris, ins Jahr 1971 zurück. Carole (Cécile De France) ist eine Vertreterin des Feminismus in Frankreich als sie auf Delphine (Izïa Higelin) eine zehn Jahre jüngere Frau aus der französischen Provinz trifft. Delphine kommt nach Paris, um nach mehr Unabhängigkeit von ihrer konservativen Familie sucht. Die beiden Frauen verlieben sich ineinander und Carole verlässt ihren Freund für ihre neue Liebe. Eine Herausforderung erwartet die zwei Frauen als Delphines Vater erkrankt und sie zum Bauernhof zurückkehren muss – natürlich mit ihrer Partnerin an ihrer Seite. Dramatisch, herzergreifend und ermutigend ist die Handlung dieses besonderen Filmes.

Mona Lisa's Lächeln (2003)

Der Film handelt von einer jungen Frau namens Katherine Watson, die im Jahr 1953 ihr Kunstgeschichte Studium an dem Wellesley College startet, das nur Frauen annimmt. Umgegeben von konservativen Frauen, die eine völlig andere Mentalität haben wie sie selbst, möchte sie sie die anderen Studentinnen dazu verleiten ihre Lebenseinstellung zu überdenken. Selbstständig zu handeln und vorgefertigte klischeehafte Lebensziele, wie die Priorität schnellstmöglich einen Mann an ihrer Seite zu finden, möchte Katherine Watson in eine feministische Richtung lenken. Dabei lernen nicht nur die anderen Frauen vieles von ihrer starken und selbstbewussten und liberalen Persönlichkeit, auch ihre Rolle entwickelt sich im Laufe der Filmhandlung und so erweitert in ihren Horizont indem sie von ihren Kommilitoninnen auch einiges für ihr Leben und eine ihre Sichtweise auf bestimmte Dinge mitnimmt.

Hidden figures (2016)

Nach einer wahren Begebenheit thematisiert „Hidden FIgures“ die Problematik hinter der mangelhaften Anerkennung von drei afroamerikanischen NASA-Mathematikerinnen: Katherine Johnson (Taraji P. Henson), Mary Jackson (Janelle Monáe) und Dorothy Vaughn (Octavia Spencer). Ohne deren Berechnungen und Beitrag wäre die Weltraummission von John Glenn der im Jahr 1962 als erster Amerikaner die Erde umkreist, nicht erfolgreich gestartet und verlaufen können. Die Namen dieser Männer haben Geschichte geschrieben doch kaum jemand wusste, dass hinter der ganzen Arbeit noch drei wichtige Frauen für diesen Erfolg mitverantwortlich waren.
Der Film thematisiert nicht nur Geschlechtertrennung und -ungleichheit sondern auch Rassentrennung in den 1960ern.

The Help (2011)

Auch dieser Film spielt in den 1960ern in Mississippi. Es geht um eine Studienabsolventin namens Eugenia „Skeeter“ Phelan (Emma Stone) mit einem starken Gerechtigkeitssinn, die ihren Traum erfüllen möchte, Schriftstellerin zu werden. Zurück in ihrer Heimat fällt der jungen Frau schnell auf, wie ungerecht afroamerikanische Hausmädchen der weißen Oberschicht behandelt werden, aus der sie selbst stammt. Aus ihrem Umfeld kann niemand nachvollziehen, warum sie als privilegierte Frau dieser Umgang stört. So entscheidet sich Skeeter ein Buch aus der Sicht der drei Hausmädchen zu schreiben, um ihre Geschichte an die Öffentlichkeit zu bringen. Das Problem dabei ist, dass sie sich gegen das Gesetz stellt, und somit jede/r der ihr Projekt unterstützt, einer Gefahr ausgesetzt ist.

 

Das waren die fünf Filmempfehlungen, die ein ermutigendes Gefühl hinterlassen und uns beweisen, wie schön es ist eine Frau zu sein. Wir sollten niemals vergessen, zu was wir fähig sind!