5 Gründe, warum deine Diät im Wechsel nicht wirkt

5 Gründe, warum deine Diät im Wechsel nicht wirkt

Wenn du auf diesen Artikel geklickt hast, bist du wahrscheinlich eine der Frauen, die seit den Wechseljahren mit dem Gewicht zu kämpfen haben. Plötzlich passen die Hosen nicht mehr und egal, was man auch versucht, der Bauch will einfach nicht verschwinden. Selbst die Diäten oder die Ernährung, die für dich jahrelang funktioniert hat, scheitert nun. Damit bist du nicht allein. Den meisten Frauen im Wechsel geht es so. Wenn man jedoch die Gründe dafür kennt, kann man die nervigen Extrakilos leichter vermeiden.

Worum es beim Gewichtsverlust im Wechsel wirklich geht

Die meisten denken natürlich beim Abnehmen erst mal an Kalorien und Willenskraft. Tatsächlich spielen jedoch so viel mehr Faktoren mit ein - vor allem in den Wechseljahren. Denn jetzt regieren die Hormone.

Warum versagt der bisherige Lebensstil im Wechsel plötzlich?

1. Hormone, Hormone, Hormone

In den Wechseljahren bemerken viele Frauen vor allem eine Zunahme am Bauch. Der Grund Nummer 1 hierfür ist das hormonelle Ungleichgewicht.

Es gibt vier wichtige Hormone, die in dieser Zeit bei der Gewichtszunahme eine Rolle spielen können - das Insulin, das Cortisol, sowie Progesteron und Östrogen. Gerät auch nur eines dieser Hormone aus dem Gleichgewicht, kann das große Auswirkungen, mitunter auf das Gewicht haben.

Progesteronmangel & Östrogendominanz

Gerade dann, wenn das Östrogen dominiert und das Progesteron im Mangel ist, sammeln sich schnell extra Kilos auf den Hüften. Neben der tatsächlichen Gewichtszunahme haben viele Frauen auch das Gefühl, ständig aufgebläht zu sein und leiden unter Nervosität und Schlaflosigkeit.

Das Ruhehormon Progesteron trägt, neben seiner ausgleichenden Wirkung, auch zur Regulierung des Blutzuckerspiegels bei. Ist zu wenig Progesteron vorhanden, kann das Heißhungerattacken und übermäßiges Essen begünstigen. Auch bei der Energiegewinnung aus Fett spielt das Hormon eine wichtige Rolle. So wirkt es der Fettansammlung entgegen. Besteht ein Mangel, lagert der Körper das Fett eher ein.

Bei Heißhunger und übermäßigem Essen empfehlen wir dir die Dr.Schreibers Sättigungskapseln. Mit dem pflanzlichen Faserstoffkomplex helfen sie dabei, den Appetit zu verringern und Heißhungerattacken zu vermeiden.

Durch die Östrogendominanz lagert der Körper zudem mehr Wasser ein. Das zeigt sich schnell an den Fingern, wenn die Ringe nicht mehr passen oder an den Beinen, wenn die Hosen plötzlich über Nacht zu eng sind. Zusätzlich verändert eine Östrogendominanz die Körperfettverteilung - jetzt wird mehr Fett in der Bauchgegend gelagert. 

Eine Östrogendominanz kann übrigens neben den Wechseljahren viele weitere Auslöser haben.

Cortisol

Zu viel Stress führt nicht nur zu Stressessen, sondern auch zu einer erhöhten Produktion von Cortisol. Das Hormon stoppt den Aufbau der Muskulatur im Körper und wirkt sich zudem negativ auf den Insulinspiegel aus, was wiederum den Fettabbau hemmt. Dafür sorgt es für ein dauerhaftes Hungergefühl.

Insulin

A propos Insulinspiegel - die Wechseljahre haben auch eine höhere Sensibilität gegenüber Kohlenhydraten, insbesondere Zucker, zur Folge. Das Hormon Insulin ist für die Fettspeicherung im Körper verantwortlich und kann das Verlangen nach Zucker steigern, Stimmungsschwankungen auslösen und das Energielevel reduzieren. Das macht sich vor allem nach einem kohlenhydratreichen Essen wie zum Beispiel Pasta oder einem Stück Kuchen bemerkbar.

Ein dauerhaft hoher Blutzuckerspiegel führt dazu, dass das Insulin die Fähigkeit verliert, den normalen Stoffwechsel aufrecht zu erhalten. Das hat zur Folge, dass der überschüssige Blutzucker als Fett gespeichert wird, was wiederum eine Insulinresistenz fördert, die als letzte Konsequenz Diabetes zur Folge hat. Hohe Insulinwerte machen also auf Dauer nicht nur dick, sondern fördern auch Erkrankungen.

Gesunde Fette unterstützen beim Abnehmerfolg und sollten deshalb nicht gemieden werden.

2. Du isst zu wenig Fett

Auch wenn es immer wieder erzählt wird - Fett ist nichts Schlechtes. Aber Fett ist auch nicht gleich Fett.
Gewicht zu verlieren ist leichter, wenn der Körper rundum mit dem versorgt ist, was er braucht. Dazu zählen auch Fette. Gesunde Fette bewirken ein längeres Sättigungsgefühl und helfen dabei, weniger Kohlenhydrate wie Zucker zu essen. (1) Das ist besonders dann hilfreich, wenn man abnehmen möchte.
Verschiedene Studien legen sogar nahe, dass Kokosöl dabei helfen soll, Bauchfett zu verlieren, ohne dabei den Cholesterinwert zu erhöhen.

3. Du schläfst zu wenig

Studie um Studie zeigt, dass zu wenig Schlaf oder zu wenig qualitativer Schlaf zu Gewichtszunahme führt und gleichzeitig das Abnehmen erschwert. Auch der Schlaf wirkt sich nämlich auf die Hormone und den Stoffwechsel aus.

Ausreichend erholsamer Schlaf hilft:

  • weniger zu essen, da im Schlaf das Hormon Leptin - ein natürlicher Appetitzügler - produziert wird. Wer also über längere Zeit schlecht oder weniger schläft, hat verstärkte Hungergefühle und wir dadurch auch mehr essen.
  • Bauchfett zu vermindern. Stress und Nervosität sind zwei der Hauptauslöser für die zusätzlichen Pfunde auf der Hüfte. Wer ausreichend schläft, reduziert automatisch auch Stress und Nervosität.
  • genug Energie zu haben. Nach einer erholsamen Nacht gelingt das Workout viel leichter, während du nicht zum Zucker als Wachmacher greifen musst.
  • deine Muskeln aufzubauen. Eine Studie aus den USA zeigt, dass der Schlaf darüber entscheidet, ob ungeliebtes Fett oder aber wichtige Muskeln verloren gehen. Um ideal Fett zu verbrennen, solltest du laut diesen Ergebnissen etwa 8.5h pro Nacht schlafen. (2)

Alles im Körper muss rund laufen um gesund Gewicht verlieren zu können und das beginnt und endet mit ausreichend Schlaf. Da das im Wechsel nicht immer so leicht ist, unterstützt dich Dr.Schreibers mit der Kraft der Natur und wichtigen B-Vitaminen in Dr.Schreibers Erholsamer Schlaf. Für eine ruhige und erholsame Nacht.

4. Deine Entgiftungsorgane funktionieren nicht richtig

In unserem modernen Alltag gibt es kaum eine Möglichkeit, belastenden Stoffen zu entkommen. Umwelteinflüsse wie Abgase, Giftstoffe und Fremdhormone durch Plastik oder auch das ein oder andere Laster wie Zigaretten oder zu viel Kaffee belasten Organismus. Zwar kann der Körper die Stoffe über die Leber abbauen und über die Haut oder die Nieren ausscheiden, auf lange Sicht kann es jedoch trotzdem zu viel werden. Das wirkt sich unter anderem auch auf die Verdauung aus.

Sind die Nieren zudem ständig mit dem Verarbeiten und Ausscheiden von Giftstoffen beschäftigt, können sie weniger überschüssige Hormone wie zusätzliches Östrogen abbauen, was eine Östrogendominanz begünstigt.

 

 

5. Dein Mikrobiom ist aus dem Gleichgewicht

Genug der guten Bakterien im Darm zu haben, ist einer der wichtigsten Punkte für den Diäterfolg. Denn die Darmflora steuert u.a. worauf wir Appetit haben und, wie gut bestimmte Nahrungsbestandteile verdaut werden können. Ist das Mikrobiom gestört, kann es zu Entzündungen kommen und die Verwertung der Nahrung negativ beeinflussen. Beides kann zu Gewichtszunahme führen, egal, wie gesund deine Ernährung ist. Hast du den Verdacht, dass etwas nicht stimmen könnte, kannst du deine Darmflora im Labor checken lassen.

Das kannst du tun, um deinen Abnehmversuch zum Abnehmerfolg zu machen

  • Verstehe, dass noch mehr Sport und strengere Diäten eher dazu führen können, alles zu verschlimmern. So setzt du deinen Körper noch mehr Stress aus und wirst dein Gewicht langfristig nicht halten können.

  • Nimm' eine professionelle Hormonanalyse und -beratung in Anspruch. Dadurch kannst du genau erkennen, was es bei dir zu verändern gilt und was nachhaltig wirken kann.

  • Versuche es mit einer individuellen Sportroutine und Ernährung ohne Zwänge: Das Gegenteil von Crash-Diät, so wird auch dein Körper glücklich. Eine persönliche Ernährungsberatung kann dir hier zusätzlich weiterhelfen.

  • Lass' dein Blut checken. Hier kann es schon Hinweise auf mögliche Entzündungen im Körper geben. Außerdem siehst du, wo möglicherweise ein Mangel besteht.

  • Achte auf ausreichend Schlaf. Hier gibt es von uns 6 Schritte, um in unter 10 Minuten einzuschlafen

  • Senke dein Stresslevel.

  • Freunde dich mit deinem Körper an. Je mehr du dich selbst unter Druck setzt und je weniger du dir mit Liebe begegnest, desto härter wird der Kampf. Ein gesundes und glückliches Leben sollte wenn möglich leicht und genussvoll sein.

 

Quellen:

(1) Dr. Hyman: 5 Reasons Most Diets Fail
(2) https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19437058/