Badeseen laden zum Entspannen ein

Badeseen laden zum Entspannen ein


Im Juni ist es meistens schon warm genug für entspannende Stunden am Ufer eines Sees. Die meisten Seen Österreichs haben Trinkwasserqualität und laden zum Verweilen ein. Egal, ob du Ruhe suchst oder aktiv sein willst.

Besonders wenn die Wechselsymptome gerade sehr intensiv sind, kann eine kleine Auszeit wohltuend sein. Das Wasser eines Sees fühlt sich auf der Haut ganz anders an als das Chlorwasser im Freibad um die Ecke. Haut und Haare werden dir für jeden Nicht-Besuch im Chlor-Becken-Bad extrem dankbar sein. Aber auch am See solltest du auf adäquaten Sonnenschutz achten.

Wenn der Urlaub am Meer schon vorbei ist, oder erst in ein paar Wochen losgeht - am Ufer eines Sees lässt sich herrlich davon träumen. Oder du überlegst dir in Ruhe ein paar neue Rezepte mit kühlenden Nahrungsmitteln, die die Temperaturregelung deines Körpers unterstützen. Mit sommerlich leichten Gerichten kannst du den Hitzeanfällen etwas entgegenwirken. Falls du schon weißt, wohin der heurige Urlaub geht - ist deine Reiseapotheke schon up to date? Wir finden, dass das sanfte und leise Plätschern des Wassers am Ufer Denkprozesse unterstützt. In einer schönen Umgebung kann man nicht nur herrlich entspannen, oft fällt es sogar leichter, über schwierige Dinge in einer ruhigen, natürlichen Umgebung nachzudenken. Ist der Horizont etwas weiter weg, weitet sich meist auch der Horizont in uns und neue Denkweisen werden möglich.

Die Badeseen Österreichs

Ungefähr 400 Badeseen gibt es in Österreich - da hat man fast die Qual der Wahl, wo man sich in die Fluten wirft! Denn was gibt es Schöneres, als sich nach Hitzewallungen und Schweißausbrüchen im weichen Wasser eines Sees abzukühlen? Nimm dir doch eine Luftmatratze mit und lass dich ein bisschen im Wasser treiben und genieß die Schwerelosigkeit. Das kühle Wasser hilft dir über die Hitzeanfälle hinweg und Schwimmen hilft gegen schwere, angeschwollene Beine. 

Hier ist ein übersichtliches Verzeichnis der Badeseen Österreichs. Schau einmal nach, welche Seen in deiner Umgebung du noch nicht erkundet hast. Probier hin und wieder etwas Neues aus - so bleibst du flexibel!

Alle Jahre wieder

Verlässlich jeden Sommer beglücken sie fast jede Frau - geschwollene und schwere Beine. Aber wie kommt es eigentlich dazu?

Wenn es wärmer wird, dehnen sich die Venen und Gefäße aus. Das dient der Wärmeabgabe und der Konstanthaltung der Körpertemperatur. 

Auch langes Stehen oder Sitzen kann die Beine schwer machen, weil die Venen das Blut dabei gegen die Schwerkraft zum Herzen pumpen müssen. Unterstützt werden sie dabei von der Sogleistung des Herzens, den Venenklappen und der Arbeit der zuständigen Muskeln, die das Blut am Zurückfließen hindern. Sind die Muskeln länger nicht aktiv, sackt das Blut in den Venen ab. 

Die Aufnahme und das Abströmen der Flüssigkeiten (Blut, Wasser) aus den Geweben wird langsamer und erhöht den Druck auf die Gefäße. Diese vorübergehende Störung des Abfließens verursacht das Anschwellen der Knöchel, manchmal auch der Unterschenkel.

Schwimmen unterstützt den Körper dabei, die Venentätigkeit zu aktivieren und sorgt gleichzeitig für erleichternde Abkühlung. Verwöhne deine Beine nach dem Schwimmen mit einer Massage mit einem Igelball und einem kühlenden Gel mit Wirkstoffen aus dem roten Weinlaub oder der Rosskastanie. Lass dich am besten im Fachhandel beraten.

Schick die Wechselbeschwerden in die Pause und genieß die Ruhe am See
Schick die Wechselbeschwerden in die Pause und genieß die Ruhe am See


Tipps gegen geschwollene und schwere Beine

  • Beim Sitzen die Beine nicht übereinander schlagen.
  • Langes Stehen oder Sitzen vermeiden.
  • Greif zu flachen, bequemen Schuhen und lass die High Heels im Regal.
  • Wer lange sitzt, sollte zwischendurch die Zehen bewegen und mit den Füßen kreisen.
  • Nach dem Duschen die Beine kalt abbrausen, so ziehen sich die Gefäße wieder zusammen.
  • Vermeide salzhaltige Nahrungsmittel, wie zum Beispiel Oliven, Sardellenringe, Laugengebäck, gesalzene Nussmischungen oder Kapern.
  • Viel trinken. Klingt komisch, ist aber so.

Die Entwässerung von innen unterstützen

Selbstverständlich kannst du den Körper auch von innen bei der Entwässerung unterstützen. Verschiedene Tees eignen sich dafür, gekühlt sind sie kalorienarme und gesunde Durstlöscher. Flüssigkeitsversorgung und Entwässerung at  the same time! Schau, was dir am besten schmeckt und lass es dir in der Apotheke zu einem Tee mischen:

  • Brennnessel
  • Pfefferminze
  • Ingwer
  • Zitronenmelisse
  • Birke
  • Katzenbart
  • Wacholder
  • Löwenzahn
  • Basilikum

In handelsüblichen Fastentees finden sich auch entwässernde Kräuter, falls du Teebeutel bevorzugst. 

Verwöhn dich mit einem entwässernden Fruchtsalat aus diesen Obstsorten:

  • Birnen
  • Ananas
  • Wassermelonen
  • Zitronen (als Saft)
  • Johannisbeeren
  • Himbeeren

Welche Gemüsesorten unterstützen bei der Entwässerung?

  • Gurken
  • Fenchel
  • Kürbis
  • Karotten
  • Zucchini
  • Tomaten
  • Spargel
  • Sauerkraut

Beruhige deinen Geist bei einem Spaziergang am Wolfgangsee
Beruhige deinen Geist bei einem Spaziergang am Wolfgangsee


Ganz entspannt achtsam sein

Das Ufer eines Sees eignet sich auch prima für entspannende Achtsamkeitsübungen. Schließ die Augen und konzentriere dich auf den Gesang der Vögel oder wie der Wind durch die Blätter der Bäume streicht. Sobald deine Gedanken zu einem anderen Thema davon ziehen - hol sie zurück zu dem, worauf du dich gerade konzentrierst. Oder nimm beim Schwimmen deinen regelmäßigen Atem wahr und wie  das Wasser deinen Körper umschmiegt. 

Ein weiteres Plus von Naturbadeplätzen ist ihr Panorama. Immer wieder verweisen Experten aus den Bereichen Gesundheit und Sport auf die positiven Auswirkungen einer natürlichen Umgebung auf Körper und Seele.

Die Mindestausstattung für einen entspannten Tag am See:

  • Wasserflasche
  • Sonnenschutz
  • Bikini/Badeanzug zum Wechseln
  • Handtuch
  • Kopfbedeckung (wer lesen will vielleicht mit Schirm)

Wenn möglich, lass diese Störfaktoren zuhause:

  • Smartphone
  • Lärmende oder quengelnde Ehemänner

Wir wünschen dir einen genussvollen Sommer. Auch wenn der Wechsel zeitweise anstrengend sein kann - mit jedem Tag rückt auch das Ende der Wechseljahre näher. Wenn du noch mehr darüber wissen willst, womit du in den Wechseljahren dein Wohlbefinden steigern kannst, findest du hier interessante Beiträge dazu.

 

 

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