Die Geschichte der Marke

Die Geschichte der Marke

Die Marke Dr. Schreibers® ist eng mit den Wechseljahren verknüpft.

Dr. Hartwig Schreiber war Verantwortlicher für die Einführung des ersten Östrogenpflasters in Österreich und als Geschäftsführer zweier Institute für Osteoporose- und Hormondiagnostik tätig. 2007 kam er als OTC Linienleiter zur ERWO Pharma. Auch dort hatte er, bei zahlreichen Beratungen zum Thema gesunde Ernährung und Gewichtsmanagement laufend Kontakt zu Frauen in der Lebensmitte.


Heute erzählt er uns die Geschichte der Marke Dr. Schreibers® und wie er überhaupt die Idee dazu hatte. Er setzt sich für einen Klimawechsel für die Frau im Wechsel ein. Frauen sollen offen über diese Lebensphase sprechen können und sich aktiv Unterstützung holen. 

 

Lieber Hartwig, du bist ein Mann. Woher kommt dein Interesse an der Linderung von Wechselbeschwerden?

Schon als  Leiter von zwei Instituten für Hormon- und Osteoporosediagnostik lernte ich die Belastungen und Probleme, die bei zwei Drittel der Frauen in der Zeit der Wechseljahre auftreten können, kennen. Wir führten damals hunderte Beratungsgespräche. Wie heute waren Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Schlafprobleme, Gewichtszunahme, psychische Probleme oder Osteoporose auch schon damals die häufigsten Begleiterscheinungen. 

Wann hattest du die Idee zu Dr. Schreibers® und wie ist es zum Entstehen der Marke gekommen?

Die Idee eine Marke Dr. Schreibers© zu entwickeln wurde vor fast 10 Jahren von Dr. Ernst Wolensky und mir geboren. Damals waren es nur „Abnehmprodukte“ wie die Fettblocker, Kohlenhydratblocker und Sättigungskapseln, die für alle an einer Gewichtsreduktion interessierten Personen gedacht waren. Die Fokussierung auf die Frau in der Lebensmitte geschah erst 2012  mit der Einführung des ersten Wechseljahreproduktes. 

Was war das erste Produkt aus dem Hause Dr. Schreibers®? Wann und wo wurde es entwickelt und hergestellt?

 Das erste Produkt war Dr. Schreibers© Wechseljahre sanft. Die Idee dafür hatte eine Pharmazeutin – selbst in den Wechseljahren, die bedauerte, dass es keine Kombination der Isoflavone mit der Yamswurzel und den B Vitaminen gäbe. Wir nahmen diesen Vorschlag auf und brachten 2013  mit Dr. Schreibers© Wechseljahre sanft, produziert in Österreich, das erste spezielle Produkt für die Frau in der Lebensmitte auf den Markt.

Wie ist es zum Enstehen der Marke und den attraktiven Packungen gekommen?

 2013 entwickelten wir das Markenkonzept Dr. Schreibers©  mit Unterstützung eines bekannten Markenentwicklers. Die Zielgruppe waren Frauen in der Lebensmitte. Wir haben diese auch in die Entwicklung eingebunden, indem wir sie befragten, was sie  sich von „ihren“ Produkten wünschen und erwarten. Dabei kam heraus, dass die Frauen großen Wert  auf hochwertige Produkte mit natürlichen und pflanzlichen Inhaltsstoffen legen. Die dominierende Pflanze sollte auf der Packung aufscheinen und der Produktname   einen klaren Hinweis auf die Indikation geben. Darüber hinaus sollten sie für VeganerInnen zumindest aber für VegetarierInnen geeignet sein. Gerne entsprachen wir all diesen Wünschen.

Dr. Hartwig Schreiber bricht das Tabuthema Wechseljahre
Dr. Hartwig Schreiber bricht das Tabuthema Wechseljahre

 

Wie ist es zum Enstehen der Marke und den attraktiven Packungen gekommen?

 2013 entwickelten wir das Markenkonzept Dr. Schreibers©  mit Unterstützung eines bekannten Markenentwicklers. Die Zielgruppe waren Frauen in der Lebensmitte. Wir haben diese auch in die Entwicklung eingebunden, indem wir sie befragten, was sie  sich von „ihren“ Produkten wünschen und erwarten. Dabei kam heraus, dass die Frauen großen Wert  auf hochwertige Produkte mit natürlichen und pflanzlichen Inhaltsstoffen legen. Die dominierende Pflanze sollte auf der Packung aufscheinen und der Produktname   einen klaren Hinweis auf die Indikation geben. Darüber hinaus sollten sie für VeganerInnen zumindest aber für VegetarierInnen geeignet sein. Gerne entsprachen wir all diesen Wünschen.

Was unterscheidet die Isoflavone – Hauptinhaltsstoff in Dr. Schreibers©Wechseljahre forte - vom künstlichen Hormon Östrogen?

Wichtig ist zu wissen, dass Isoflavone KEINE Hormone sind. Isoflavone haben wie die Hormone - wenn auch wesentlich sanfter - einen positiven Effekt auf alle menopausalen Symptome. Im Gegensatz zu den Hormonen haben Isoflavone einen schützenden Effekt. So haben groß angelegte Studien gezeigt, dass mit zumindest 90 mg Isoflavonen nicht nur das Brustkrebsrisiko, sondern auch bei einem bestehenden Brustkrebs die Rezidivrate gesenkt werden kann.

Auf Grund dieser aktuellen Studien empfiehlt auch die österreichische Menopausengesellschaft, bei Frauen in den Wechseljahren bei leichten und mittelschweren Symptomen zunächst Isoflavone einzusetzen, bevor man eine menopausale Hormontherapie empfiehlt.

Wann sollte im Wechsel mit der Einnahme von Dr. Schreibers© „Wechseljahre forte“ begonnen?

 Je früher desto wirkungsvoller. In der ersten Phase der hormonellen Umstellung sinkt das Progesteron ab. Die Folgen sind unregelmäßiger Zyklus, Wassereinlagerungen, mögliche Gewichtszunahme und Brustspannen. Jetzt sollte mit einer Kapsel pro Tag Dr. Schreibers© „Wechseljahre forte“ begonnen werden. Da kann besonders die enthaltene Yamswurzel helfen. Wenn sich die Frau bereits in der Perimenopause befindet und der einsetzende Östrogenabfall zu Hitzewallungen, Schlafstörungen etc. geführt hat, kann sie auch jetzt noch mit einer Kapsel 1 Kapsel pro Tag „Wechseljahre forte“ beginnen. Denn die enthaltenen Isoflavone haben einen positiven Effekt auf alle Symptome, die durch das Absinken des Östrogens  ausgelöst werden.

Was sollte bei der Einnahme von Dr. Schreibers© „Wechseljahre forte“ beachtet werden?

Isoflavone sind Pflanzenstoffe  - in unserem Fall aus Rotklee – die ihre Wirkung langsam aber stetig aufbauen und das Maximum nach etwa 3 Monaten erreichen. Dazu ist eine tägliche Einnahme ohne Unterbrechung erforderlich.

Um möglichst rasch eine Erleichterung zu haben, ist es zielführend, für das Hauptsymptom zusätzlich ein spezielles Produkt einzunehmen! Wenn Hitzewallungen und Schweißausbrüche besonders belasten, dann Dr. Schreibers© „Schwitzex“ oder bei Schlafstörungen Dr. Schreibers© „Erholsamer Schlaf“ bzw. „Schlafen statt Schwitzen“. Diese Einnahme kann meist nach etwa 3 Monaten beendet werden, da  Dr. Schreibers© „Wechseljahre forte“ jetzt die maximale Wirkung entfaltet hat. Es ist sinnvoll, die Dr. Schreibers© „Wechseljahre forte“ zumindest noch drei Jahre weiter einzunehmen. Dann haben die meisten Frauen den Höhepunkt der Wechseljahre überschritten und die Symptome klingen ab.

Waren von Anfang an verschiedene Produkte geplant? Wie hat es sich ergeben, dass immer mehr dazu gekommen sind?

ERWO Pharma ist das einzige Pharmaunternehmen, das sich mit einer eigenen Produktlinie, nämlich den Dr. Schreibers©, auf die Frau in den Wechseljahren fokussiert und spezialisiert hat. Das ist eine Verpflichtung, der Frau umfassend zu helfen. Das heißt, nicht nur mit hochwertigen Produkten, sondern auch mit unserem Gesundheitsportal www.dr-schreibers.at, auf dem sie sich wertvolle Tipps holen oder persönlichen Fragen an unsere ExpertInnen stellen kann.

Mit Dr. Schreibers© Wechseljahre forte haben wir das Basisprodukt, das jede Frau, ganz egal unter welchen Beschwerden sie leidet, einnehmen sollte. Darüber hinaus sind wir bemüht, auch für die wichtigsten Begleiterscheinungen wie Schweißausbrüche, Schlafstörungen oder Gewichtszunahme spezielle Produkte zu entwickeln. So sind z. B. Dr. Schreibers© „Erholsamer Schlaf“, „Schwitzex“ , „Schlafen statt Schwitzen“ oder „Für meine Figur“ entstanden. Es werden weitere folgen. Vor allem in den ersten Monaten braucht die Frau neben „Wechseljahre forte“ auch eine symptomatische Behandlung, um möglichst rasch eine Erleichterung zu erfahren.

Dr. Schreiber setzen uns für einen Klimawechsel für die Frau im Wechsel ein
Dr. Schreiber setzen uns für einen Klimawechsel für die Frau im Wechsel ein

 

Bitte beschreibe den Prozess von der Idee zu einem Produkt bis es dann in die Herstellung geht.

Am Beginn stellt sich immer die Frage, bei welchen Beschwerden, bei welcher Indikation könnten wir der Frau in den Wechseljahren mit einer optimalen Zusammensetzung helfen. Diese Frage diskutieren wir mit unserem Expertenteam und unseren Pharmazeutischen Beiräten. Ist die Indikation festgelegt, geht es um die pflanzlichen und natürlichen Inhaltsstoffe und die Zusammensetzung. Um die Compliance nicht zu gefährden, streben wir mit unseren Produkten immer die 1x pro Tag - Einnahme an. Welche Darreichungsform bietet sich dafür an? Kapsel, Tablette, Granulat oder Saft? Hier beginnt auch die Zusammenarbeit mit unserem Produzenten, der die Möglichkeiten mit seinen Experten prüft. Wenn das entschieden ist, werden das Packungsdesign entwickelt, die Aussagen zum Produkt definiert und der Beipacktext formuliert. Das letzte Wort hat ein beeideter Sachverständiger, der die Inhaltstoffe, deren Dosierungen, die Aussagen zum Produkt und die Packung mit besonderer Sorgfalt überprüft. Wenn seine Bewertung zeigt, dass alles gesetzeskonform ist, kann die Produktion starten.

Wann hattest Ihr die Idee zum neuesten Produkt Dr. Schreibers® Schwitzex? Wie lange hat der Prozess von der Idee bis zur Herstellung gedauert?

 Ein Produkt gegen Hitzewallungen und Schweißausbrüchen zu entwickeln war naheliegend, weil diese die häufigsten Begleiterscheinungen in den Wechseljahren darstellen und die Frau immens belasten. Nach einer Analyse des Marktes und der im Handel befindlichen Produkte wird dieses Thema in unserer Expertenrunde diskutiert. Dort geht es vor allem um die Formulierung: Das Ziel muss immer sein, eine Zusammensetzung zu finden, die einen Zusatznutzen zu  vorhandenen Produkten bietet. Das ist uns bei Dr. Schreibers© Schwitzex gelungen: Neben Salbei, das die übermäßige Schweißproduktion zentral drosselt, enthält das Produkt noch Weizengras mit einem hohen Anteil an Chlorophyll. Chlorophyll unterdrückt den unangenehmen Schweißgeruch – das ist der Zusatznutzen für die Frau. Der Entwicklungsprozess bis zur Marktreife beansprucht mindestens ein Jahr.

 Die Wechseljahre sind leider immer noch ein Tabu-Thema. Wie ist das für dich als Mann, mit diesem Thema an die Öffentlichkeit zu gehen? Wie waren die Reaktionen bei der Einführung des ersten Produktes?

Obwohl  die  Wechseljahre der Frau in den letzten Jahren immer häufiger von den Medien aufgegriffen werden, ist es leider nach wie vor ein Tabu-Thema. Eine Studie hat gezeigt, dass die Frau am ehesten mit ihrer Freundin darüber spricht, erst dann sucht sie Rat bei einer Ärztin oder Apothekerin. Nach wie vor sind die meisten Frauen der Überzeugung, die Wechseljahre einfach vorbeigehen zu lassen, auch wenn die Beschwerden ihre Lebensqualität  oft sehr negativ beeinflussen. Deshalb  sehen wir es auch als unsere Aufgabe, die Frauen  umfassend zu informieren, dass Eigeninitiative und pflanzliche Wirkstoffe wie die Isoflavone eine große Hilfe für sie darstellen könnten. Bei meinen interaktiven Vorträgen  mache ich immer die Erfahrung, dass sich  Frauen auch mehr Information wünschen und im Kreis Gleichgesinnter überraschend offen ihre Probleme ansprechen.

Was ist deine Empfehlung für Männer, deren Frauen an Wechselsymptomen leiden? Wie können sie ihre Frauen unterstützen?

Meistens wissen die Männer über die Beschwerden ihrer Partnerinnen in den Wechseljahren nicht oder viel zu wenig Bescheid. Dabei ist die Zeit des Wechsels für Paare auch eine große Chance: Wo stehen wir denn als Paar, wie gehen wir mit unseren „Beschwerden“  um? Wir Männer haben ja genauso mit hormonellen Umstellungen zu kämpfen. Auch bei uns verändert sich rund um die Lebensmitte vieles. Bei  uns Männern geht es vorrangig um Leistungsfähigkeit – im Beruf, im Sport, beim Sex. Wichtig ist für Frau und Mann, das Thema anzusprechen, offen zu sein.

Kannst du dich an die Wechseljahre deiner Mutter erinnern? Wie ist es ihr gegangen und was hat sie gegen die Beschwerden unternommen? Wie waren damals die gesellschaftlichen Reaktionen auf Frauen mit Wechselbeschwerden?

Die Wechseljahre meiner Mutter sind in einer Zeit verlaufen, als es weder pflanzliche Wirkstoffe wie Isoflavone noch eine Hormonersatztherapie gab. Ich war damals Student und erinnerte mich genau, dass sie hin und wieder über Hitzewallungen klagte: Dann waren ihre Worte: „Mein Gott, ist euch nicht warm? Hier ist es ja kaum auszuhalten!“ Ihre Beschwerden hielten sich aber  in Grenzen, da sie sehr sportlich war, jeden Tag mit dem Rad in die Arbeit und zum Einkaufen fuhr und in jeder freie Minute ausgedehnte Spaziergänge im nahen Wald unternahm. Sie war eine sehr dynamische, schlanke und gut aussehende Frau, der man ihr Alter nicht ansah. Ich glaube nicht, dass sie mit irgendwem über ihre Beschwerden gesprochen hat, da sie in ihrem Leben nie bei einem Gynäkologen war und auch den praktischen Arzt  kaum aufsuchte. Sie behielt die Beschwerden für sich, wie es ihre Mutter getan hatte. Die konservative Einstellung der ländlichen Bevölkerung verstärkte dieses Verhalten noch zusätzlich.

 

Vielen Dank für die spannenden Einblicke!

 

Alle Geschichten rund um die Wechseljahre und starke Frauen findest du hier.

 

Fotos: Dr. Schreibers®