In der Hitze der Nacht - Schlafen statt schwitzen. So kann es funktionieren.

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In der Hitze der Nacht - Schlafen statt schwitzen. So kann es funktionieren.

Die richtig heiße Zeit beginnt, ihr Schlafzimmer verwandelt sich immer mehr in ein stickiges Etwas. Normaler Schlaf ist nur noch eine nostalgische Erinnerung, während das Herz klopft, die nächste heiße Welle sich ihren Weg vom Hals in den Kopf bannt, um danach den ganzen Körper zu durchfluten. Zwischen klatschnassen Leintüchern und triefenden Schweißperlen macht sich jedoch keine tropische Gelassenheit, sondern leichte Panik breit. Wie soll man den nächsten Tag schaffen, wenn nachts nicht an den gewünschten erholsamen Schlaf zu denken ist?

Wir alle schwitzen. Der eine mehr, der andere weniger. Dieser Vorgang ist ein lebenswichtiges Programm unseres Körpers. Denn der Körper scheidet dabei nicht nur Flüssigkeiten aus, sondern auch Giftstoffe. Außerdem sorgt das Schwitzen natürlich für eine Kühlung unserer Körpertemperatur. Zudem übernimmt der Schweiß eine weitere wichtige Schutzfunktion, indem er einen Säureschutzmantel auf der Haut bildet, der Krankheitserreger abwehren kann. Im Wechsel fangen wir jedoch nicht nur bei körperlicher Belastung oder zu großer Hitze an zu schwitzen. Hitzewallungen sind ein typisches Symptom der Wechseljahre, welches fast 90% aller Frauen, zumindest kurzzeitig erleben. Wenn es dann im Sommer noch zusätzlich enorm heiß wird, ist für viele oft an einen erholsamen Schlaf nicht zu denken.

Warum haben wir im Wechsel überhaupt solche Schweißausbrüche?

Warum uns plötzlich so heiß wird, ist bislang nicht geklärt. Forscher vermuten, dass die Wärmeregulation im Wechsel vor allem durch Schwankungen der Östrogenproduktion und einen plötzlichen Anstieg verschiedener Stresshormone wie Adrenalin gestört ist.

Eine plötzliche Erweiterung der Blutgefäße sorgt für ein größeres Blutvolumen – die Folge: erhöhter Blutdruck, Hautrötungen und ein unerwarteter Anstieg der Körpertemperatur.
Der Körper versucht daraufhin, die Temperatur wieder abzukühlen, weshalb viele Betroffene anschließend frieren.

Warum riecht der Schweiß?

Der Schweißgeruch entsteht bei der bakteriellen Zersetzung der beiden Drüsenflüssigkeiten in Verbindung mit dem auf der Haut vorhandenen Talg.

Das Sekret der Schweißdrüsen enthält nämlich einige Inhaltsstoffe, die in Kombination mit den Bakterien auf der Hautoberfläche den typischen Schweißgeruch verursachen.

Unser ganz eigener Duft und dessen Intensität wird dabei durch verschiedene Faktoren bestimmt. Zum einen ist unser Körpergeruch genetisch festgelegt und umgibt uns in einem Radius von etwa einem Meter. Unter anderem besteht er auch aus den Geruchsmolekülen, die bei der Verdunstung von Schweiß auf der Hautoberfläche, sowie durch die bakteriellen Stoffwechselprodukte bestimmt werden.
Diese werden wie z.B. durch den pH-Wert unserer Haut, unsere Hormone oder auch Nahrung und Genussmittel, sowie den Bakterienstamm auf der Haut beeinflusst. Auch Krankheiten wie z.B. Diabetes können Einfluss auf unseren Schweißgeruch haben.

Was hilft bei starkem Schwitzen?

Gegen die Hitzewallungen selbst können wir also zunächst bei dem hormonellen Ungleichgewicht ansetzen und z.B. mit natürlichen Phytohormonen einen Ausgleich von Östrogen, Progesteron und Testosteron anstreben. Außerdem gibt es viele weitere natürliche Stoffe und Tricks, die dabei helfen, die Schweißproduktion zu mindern und unangenehme Gerüche zu vermeiden.

Die Auslöser des Schwitzens können Sie mit diesen Tipps reduzieren:

  • Tragen Sie am besten Naturstoffe wie Baumwolle und Leinen, die luftdurchlässig sind. Kunstfasern verhindern die Luftzirkulation und führen so zu einem Wärmestau.

  • Meiden Sie Koffein und Alkohol.

  • Verzichten Sie auf stark gewürzte Speisen.

  • Vermeiden Sie Stress, dabei können z.B. Entspannungsübungen wie Autogenes Training helfen.

  • Bauen Sie Übergewicht ab. Die überschüssigen Kilos belasten Herz und Kreislauf, wodurch übermäßiges Schwitzen gefördert wird.

  • Trainieren Sie regelmäßig Ihre Ausdauer, etwa durch Laufen oder Radfahren. Damit trainieren Sie auch die Belastungsfähigkeit und Schweißregulation Ihres Körpers.

 

„Schlafen statt Schwitzen“ Fakten zum Produkt:

Enthält: 120 mg Salbei-Extrakt (2,5% Rosmarinsäure), 200 mg Hopfen-Extrakt, 200 mg Baldrian-Extrakt, 1 mg Melatonin, 2,8 mg Vitamin B6, 400 µg Folsäure (Vitamin B9) und 5 µg Vitamin B12

Melatonin…

  •  ist für die Steuerung des Tag-Nacht-Rhythmus verantwortlich.
  • wird in der Zirbeldrüse aus Serotonin produziert
  • wird nur bei Dunkelheit ausgeschüttet
  • ist der Grund, warum wir abends müde werden

Schweißhemmender Salbei

Salbei ist ein bekanntes Hausmittel bei starkem Schwitzen. Das Kraut ist eine wichtige Magnesiumquelle und enthält Vitamin B – beides hilft, die Schweißproduktion zu kontrollieren, weshalb sich der Salbei sehr gut als Antitranspirant eignet.

Für eine dauerhaft spürbare Schweißreduktion sind allerdings große Mengen der Kräuter notwendig. Dazu eignet sich die innere Anwendung von Salbei und der darin enthaltenen Rosmarinsäure. Diese sind z.B. in Dr.Schreibers Schwitzex®, sowie in Dr.Schreibers® Schlafen statt Schwitzen enthalten.