Meditiere & öffne dein Herz für dich & die Wechseljahre!

Meditiere & öffne dein Herz für dich & die Wechseljahre!

Meditation & Achtsamkeit sind wichtige Stützen in den Wechseljahren


Unser Herz ist ein muskuläres Hohlorgan und pumpt pro Minute ungefähr fünf bis sechs Liter Blut durch unseren Körper. Diese Leistung bzw. Arbeit wird als Herzleistung bzw. Herzarbeit bezeichnet. Zentrale Aufgabe dieses Pump- und Saugmuskels ist die Aufrechterhaltung des Blutkreislaufs. 

Anatomisch gesehen baut sich das Herz aus zwei Vorhöfen und zwei Kammern auf. Die Vorhöfe werden auch Herzhöhlen genannt, sie sind durch die Herzklappen voneinander getrennt. Das Herz einer erwachsenen Person ist zwischen acht und neun Zentimeter breit und ungefähr zwölf Zentimeter lang. Das Gewicht des Herzens beträgt bei Frauen ca. 230 bis 280 Gramm, bei Männern zwischen 280 und 340 Gramm.

Soviel zu den „technischen“ Eigenschaften des menschlichen Herzens. Unser Herz ist aber noch viel mehr, es ist der Sitz der bedingungslosen Liebe. Durch Yoga und Meditationen bringen wir unser Mitgefühl liebevoll und achtsam ins Zentrum und stärken das Herz-Chakra. Menschen mit einem entwickelten Herz-Chakra verstehen bzw. begreifen das innere Wesen einer Person unabhängig von ihrem Verhalten. Oberflächliche Dinge wie Benehmen, Kleidungs-Stil oder Aussehen werden vom Herzen nicht beurteilt. 

Das Herz-Chakra verbindet Körper und Seele

Personen mit „offenem“ Herzen treffen ihre Entscheidungen intuitiv, lassen den Verstand eher außen vor und übernehmen oft soziale Verantwortung. Man sagt, wer auf sein Herz hört, dem eröffnen sich die tieferen Zusammenhänge des Lebens. 

Zeichen für ein aktiviertes und entwickeltes Herz-Chakra sind zum Beispiel Toleranz, Herzenswärme, Mitgefühl, Verständnis, aber auch die Überwindung von egoistischem Handeln und Denken. Das Herz-Chakra befindet sich in der Mitte der Brust, auf der Höhe des Herzens und gilt u. a. als die Verbindung zwischen spiritueller und weltlicher Ebene. Es wird als das Verbindungsglied zwischen dem Körper und dem, was wir als Seele kennen, angesehen.

Nicht selten haben Blockaden des Flusses der Lebensenergie ihre Ursache im Verschließen oder Verdrängen von Gefühlen. Gefühlen, die so schmerzhaft sind, dass man sie lieber nicht fühlen möchte oder man hat Angst davor, Liebe zu geben oder anzunehmen. 

Diese Angst macht uns verletzlich und angreifbar. Deswegen tendieren wir womöglich dazu, unser Herz zu verschließen, weil sich das - zunächst einmal - viel sicherer anfühlt. Wer sich vor seinen Gefühlen verschließt, dem wird langfristig die Fähigkeit zu fühlen abhanden kommen. Ob das nun gute oder schlechte Gefühle sind, macht dann keinen Unterschied mehr. 

Die Angst vor Verletzung kann sich auch in der Körperhaltung zeigen. Nach vorne gezogene Schultern, ein gerundeter Rücken und eingezogener Nacken können ein Hinweis auf die Angst vor Verletzung sein. Auch eine kraftvolle und tiefe Atmung wird mit so einer Körperhaltung erschwert. 


Meditation und Yoga bringen Balance in die Wechseljahre
Meditation und Yoga bringen Balance in die Wechseljahre


Öffne dein Herz für dich und die Liebe

Wir alle können mit Yoga unser Herz öffnen und in eine tiefe Liebesbeziehung mit unserem Körper und unserem Leben treten. Yoga macht uns sensibler werden und macht uns empfänglicher für unsere Gefühle. Wir lernen, wie wir Energien durch uns durchfließen lassen und sie nicht länger festhalten. Auf diese Weise können wir die innere Anspannung lösen, was auf lange Sicht mehr Freude und Wohlbefinden in unser Leben bringt.

Denken wir einmal an den Wechsel: Das ist eine Phase, in der viele Frauen mit massiven körperlichen Veränderungen konfrontiert sind. Auf der einen Seite stellt sich das Hormonsystem um, mit teils massiven Symptomen wie Hitzewallungen oder Schweißausbrüchen. Das Bindegewebe verliert immer mehr an Elastizität, unerwünschte Kilos gehen oft nur schwer wieder weg und depressive Stimmungen machen diese Veränderungen nicht unbedingt einfacher. 

Eine regelmäßige Yoga-Praxis kann uns dabei unterstützen, uns der Lebensfreude und dem Leben (wieder) zu öffnen. Sie schenkt uns die Kraft, unseren Ängsten mit Stärke zu begegnen und sie zu überwinden. Zusätzlich werden die Hormondrüsen und Organe bearbeitet und die Muskulatur aktiviert. Wer schlecht schläft, wird nach kurzer Zeit bemerken, dass er oder sie wieder durchschlafen kann. Mit dem Alter verändert sich die Hormonproduktion und kann sich durch hormonelle Unausgeglichenheit bemerkbar machen. Frauen, die im Wechsel sind, profitieren besonders von hormonstimulierenden Übungen. 

Unser Körper ist der Spiegel für unsere gesundheitsschädlichen Muster in unseren Gedanken und Gefühlen, die früher oder später sogar in körperlichen Mustern sichtbar werden können. Diese körperlichen Muster stehen ihrerseits aber wieder der Lösung von gedanklichen und emotionalen Mustern im Weg. So beginnt sich eine Spirale immer weiter zu drehen, die durch eine regelmäßige Yoga-und Meditations-Praxis aufgehalten werden kann.

Meditieren und in Stille sitzen hilft uns beim Beruhigen unserer Gedanken. Wir beobachten sie, ohne sie zu bewerten und lernen, sie als das anzuerkennen, was sie sind: ein immer wieder, neu beginnender Prozess. Diese neu gewonnene Erkenntnis über die eigenen Gedanken ermöglicht uns das Wahrnehmen unserer Gefühle. Durch eine Herz-Meditation kann noch eine tiefere Verbindung aufgebaut und der Kanal, über den wir Emotionen empfangen können, geöffnet werden. Informationen zu Herz-Yoga und Herz öffnenden Übungen holt ihr euch am besten in einer Yoga-Schule. 

Erkenne und liebe dich

Richten wir unseren Blick einmal nach innen, wartet eine Quelle der Inspiration für ein freies Leben voller Liebe auf uns. 

„Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit, zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschieht, richtig ist
von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich: Das nennt man Vertrauen.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben. Heute weiß ich: Das nennt man authentisch sein.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen
und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war. Heute weiß ich, das nennt man Reife.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben,
und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen. Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude macht,
was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.
Heute weiß ich, das nennt man Ehrlichkeit.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das gesunden Egoismus,
aber heute weiß ich, das ist Selbstliebe.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt. Heute habe ich erkannt: das nennt man Demut.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben
und mich um meine Zukunft zu sorgen.
Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo alles stattfindet, so lebe ich heute jeden Tag und nenne es Bewusstheit.

Als ich mich zu lieben begann,
da erkannte ich, dass mich mein Denken
armselig und krank machen kann.
Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
bekam der Verstand einen wichtigen Partner.
Diese Verbindung nenne ich heute Herzensweisheit.

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich: Das ist das Leben!

Dieser Text wird Charlie Chaplin zugeschrieben, er soll ihn am 16. April 1959, seinem 70. Geburtstag, verfasst haben. 

Im Wechsel tut es besonders gut, wenn wir uns "quality time" gönnen. Zeit, die nur uns gehört und in der wir Dinge machen, von denen unsere Seele und unsere Körper gleichermaßen profitieren.

Erfahre mehr darüber:

 

 

Photo by Aziz Acharki on Unsplash
Photo by JD Mason on Unsplash

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