Nie ohne meinen Fächer! Hitzewallungen im Wechsel

Nie ohne meinen Fächer! Hitzewallungen im Wechsel

Klimawechselbotschafterin Tina

Hallo!

Heute beginne ich mit meinem ersten Blog und hoffe, dass ich euch mit meinen Erfahrungen und  Erlebnissen helfen kann.

Kurz zu meiner Person: bin 48 Jahre alt, habe 4 Kinder, die mittlerweile schon groß sind (2 sind 17 Jahre und 2 sind 23 Jahre alt) und habe trotz 13 jähriger Ehe eigentlich alles alleine gemacht. Bin jetzt mittlerweile 11 Jahre geschieden.

 

So fing es mit den Wechselbeschwerden an

Die ersten Anzeichen des Wechsels bekam ich mit knapp 39 Jahren. Da hatte ich so alle paar Monate kurzzeitig einige Tage Hitzewallungen, die aber nie wirklich lange dauerten. So mit 41 Jahren begann es dann, dass meine Periode ausblieb und ich nur mehr alle paar Monate einige Tage leichte Blutungen hatte.

Mit 45 Jahren wurde es dann von einen auf den anderen Tag ziemlich heftig. Meine Periode blieb von da an total aus und die Wallungen begannen unerträglich zu werden. Dazu kam es, dass ich in eine schwere Depression fiel und in kurzer Zeit sehr viel an Gewicht zunahm.

(Wie ich die Depression in den Griff bekam und der lange Weg, den ich bestreiten musste bis es mir wieder besser ging, werde ich euch in einem meiner nächsten Blogs erzählen).

 

Was ich alles ausprobiert habe ...

Mit den Wallungen kämpfe ich bis zum heutigen Tag, egal was ich bis jetzt dagegen unternommen habe, es half einfach nichts.

Es gibt Zeiten da habe ich diese Schweißausbrüche fast stündlich, egal ob Tag oder Nacht, egal ob Sommer oder Winter. Egal ob ich beim Arzt war, der nur meinte ohne Hormone werde ich damit leben müssen oder in der Apotheke, wo mir verschiedenste Verkäuferinnen sagten ich solle z.B. Salbeikapseln nehmen oder auch andere Präparate probieren es half einfach nichts.

 

Nie ohne meinen Fächer - er hilft mir bei Hitzewallungen

Das Einzige, was mir wirklich halbwegs über die Runden half bzw. noch immer hilft ist mein Fächer, ohne den ich mir ein Leben echt nicht mehr vorstellen kann. Klingt vielleicht blöd aber es ist so, denn wer kann sich schon stündlich duschen, wer kann sich mehrmals am Tag umziehen?

Ich habe lange gebraucht, um damit umgehen zu können, habe mich lange immer sehr schmutzig gefühlt, mich hat es sehr stark vor mir selber geekelt, ich wollte schon gar nirgends mehr hin gehen, weil es mir total unangenehm war. Während dieser Zeit muss ich sagen, stand meine Familie immer total hinter mir und bestärkten mich in jeder Hinsicht und das half mir sehr diese Zeit durchzustehen und mittlerweile habe ich gelernt damit zu leben und damit umzugehen was ich großteils der Erfindung dieses Fächers zu verdanken habe.

So das war’s mal fürs Erste; freue mich schon auf meinen zweiten Blog, in dem ich euch weiteres aus meinem Leben seit ich im Wechsel bin erzählen werde. 

Bis bald,

TINA

Dr. Schreibers® Klimawechselbotschafterin

 

Willst du auch Klimabotschafterin werden? Dann melde dich!

Euer Dr. Schreibers Team

 

Noch mehr von unseren Klimawechselbotschafterinnen gibt es hier:

Monika Wahl stellt sich vor
Kamila Reavis Fischer stellt sich vor
Andrea Nikits stellt sich vor

 

Foto:
Marina Vuturo

Artikel teilen
botMessage_toctoc_comments_902