Resilienz, unsere innere Kraft - wie du leichter durch Krisen kommst

Resilienz, unsere innere Kraft - wie du leichter durch Krisen kommst

Einschneidende Veränderungen, Krisen und Zeiten der Transformation begegnen uns immer wieder im Leben.

Meist sind diese Phasen nicht unbedingt leicht zu meistern. Dennoch sind sie, im Nachhinein betrachtet, etwas ebenso Wundervolles, denn sie sind notwendig, um uns im Leben weiterzubringen. 
Doch warum müssen wir immer durch einen solchen Kampf gehen? Es wäre doch viel schöner, wenn wir mit diesen Umbrüchen leichter und gelassener umgehen könnten.

Resilienz ist hier ein guter Stichpunkt. Resilienz aufzubauen bedeutet, eine innere Kraft und Widerstandsfähigkeit zu entwickeln, mit der es uns viel leichter gelingt, durch herausfordernde Zeiten zu kommen und sogar noch daran zu wachsen. 

Akzeptiere das Leben in all seinen Facetten

Wir haben zwei Möglichkeiten, wie wir dem Leben und vor allem seinen Krisen gegenübertreten. Die eine ist mit Ablehnung und Widerstand, was letztlich zum stetigen Kampf führt, wenig Weiterentwicklung bedeutet und uns leichter an Krisen zerbrechen lässt. 
Die zweite Möglichkeit ist, sich in den Fluss zu begeben und das Leben, so wie es sich zeigt, anzunehmen. Wer dem Leben mit Akzeptanz begegnet, kann sich nicht nur leichter durch jegliche Situationen navigieren, sondern wird auch reich von ihm belohnt. Persönliche Weiterentwicklung kann schließlich nur dann stattfinden, wenn wir uns dem Leben und den Herausforderungen öffnen und sie annehmen. 

Nimm wahr, was du fühlst

Resilienz aufzubauen bedeutet auch, dass man die eigenen Emotionen und Gefühle wahrnimmt und ebenso akzeptiert, wie sie kommen. „Emotional sein“ ist keine Schwäche, sondern eine Stärke und ein großartiges Tool, um herauszufinden, was wir jetzt eigentlich brauchen. Gerade in diesen schweren Phasen im Leben, zeigen sich häufig Emotionen auf eine Art, die wir vorher noch nicht kannten. Vor allem Wut und Trauer zeigen sich natürlich nochmal verstärkt. Mache dir bewusst, dass es ok ist, so zu fühlen, wie du fühlst und lass deine Gefühle sich entfalten. Nur, wenn sie ausgelebt werden, können sie sich auch lösen. Und wenn du stark genug bist, deine Gefühle so zuzulassen, bist du sicher auch stark genug, um dem Problem gegenüberzutreten und eine Lösung zu finden! 

Sei in Verbindung mit deiner inneren Stimme und vertraue dir selbst

Krisen können uns ganz schön aus dem Ruder reißen, manchmal fühlt es sich an, als hätte einem jemand den Boden unter den Füßen weggezogen und wir wissen nicht mehr, wo es hingehen soll. Es ist wichtig, aus der resilienten Grundhaltung der Akzeptanz heraus, wieder zu sich zu finden und in die Ruhe zu kommen. Tief in uns drin wissen wir meistens genau, was wir jetzt brauchen, wollen oder tun müssen. 

Habe Vertrauen in das, was deine innere Stimme, dein Bauchgefühl dir sagt. Dann kannst du auch (schneller) wieder ins Tun gehen und einen Weg aus der Krise finden.

Wenn dir alles über den Kopf wächst – suche dir Unterstützung. Auch wenn unser Ego es manchmal nicht zugeben will, wir können schlichtweg nicht alles alleine meistern. Suche dir Menschen, die dir guttun, die vielleicht bereits ähnliche Situationen durchlebt haben und ihr Wissen mit dir teilen können oder auch einfach nur zuhören, wenn du es brauchst. 

Auch die Fähigkeit, zu erkennen, dass man Unterstützung braucht, diese anzunehmen oder sogar aktiv zu suchen, ist ein Ausdruck von Stärke und nicht von Schwäche.

Sag‘ auch mal „Nein“

Egal ob zu anderen oder dir selbst. Resilienz bedeutet Widerstandsfähigkeit, nicht Abhärtung. Wenn wir uns regelmäßig zu viel zumuten, kippt die Situation aber ganz schnell und wir brechen unter der Last zusammen. 

Resilienz bedeutet, achtsam mit dir zu sein und dir für alles die Zeit zu geben, die du brauchst. Dazu gehören auch genügend Auszeiten ;-) 

Wenn du deinem Körper und deiner Seele bereits in guten Zeiten achtsam begegnest, bist du auch für die schweren bestens gewappnet!
Genieße dein Leben und koste jeden schönen Moment aus, den du hast. 


Du hast es dir verdient!