...und die Frisur sitzt - unsere Haare im Wechsel

...und die Frisur sitzt - unsere Haare im Wechsel

Kräftiges, glänzendes, gesundes Haar – das ist nicht nur ein Zeichen von Gesundheit, sondern auch von Jugend und Kraft. 

Seit Anbeginn der Zeit und über alle Kulturen hinweg, sind Haare von großer Bedeutung. Egal, ob und an welchen Körperstellen, man sie nun hat oder nicht hat – sie prägen maßgeblich das Erscheinungsbild und dienen damit auch dem Ausdruck von Individualität.

Für unsere Identität und unser Schönheitsempfinden, aber auch unseren Status, spielt das Haar also eine wichtige Rolle.

Volles Haar ist dabei schon immer ein mythisches Symbol für Kraft, Erotik Gesundheit und Jugend. Es gilt als besonders schön, gerade Frauen mit vollem Haar als besonders sinnlich, während dünnes, schütteres Haar eher weniger erwünscht ist.

Schöne und erotische Haare gelten, ähnlich wie schöne Körper, als Geschenk der Natur. 

Gerade der Verlust von Haaren ist daher sowohl für Frauen als auch für Männer ein schwieriges und belastendes Thema. Besonders der Haarausfall, bzw. die Haarlosigkeit (Alopezie), aber auch schon dünneres, schütteres Haar (Miniaturisierung), lösen bei Betroffenen nicht selten Ärger, Frust und psychische Probleme aus.

Welche Auslöser gibt es?

Unsere Haare sind neben der Haut, die Hauptbarriere und „Vermittlungsstelle“ zwischen unserem Körper und unserer Umwelt. Wie kleine Antennen nehmen sie alles um uns herum wahr und geben Informationen an unseren Körper weiter. Genauso wie auf Umwelteinflüsse, reagieren sie aber auch auf innere, also körpereigene Veränderungen.

So kann der Haarverlust, dünner werdendes Haar oder schnelleres Ergrauen auf verschiedene Erkrankungen (der Schilddrüse, chronische Entzündungen, Blutzuckererkrankungen), ein Nährstoffmangel (Eisen/Zink), Stress oder aber Hormonveränderungen und erbliche Veranlagung zurückgeführt werden.

Was der genaue individuelle Auslöser ist, kann am besten ein Mediziner (Dermatologe) feststellen

Bei den meisten Frauen im Wechsel gehen die Veränderungen der Haarstruktur mit der hormonellen Umstellung einher. Gerade das Kopfhaar, aber auch die Körperbehaarung, kann in den Wechseljahren dünner, spröder und brüchiger werden.Oftmals zeigt sich zu dieser Zeit aber auch erstmals ein erblich bedingter Haarausfall. Zuvor hatte nämlich das Östrogen den Haarausfall unterdrückt.

Was kann helfen? 

Zunächst sollte man abklären, auf welche Ursachen der Haarausfall zurückzuführen ist, um gezielt dort ansetzen zu können. 

Wir haben hier schon mal diese Tipps für dich:

1. Strapaziere deine Haare nicht zusätzlich

Zu viel Styling und Pflegeprodukte tun deinem Haar nicht gut. Besonders schlecht sind künstliche Dauerwellen oder das Färben der Haare, da diese sehr aggressiv sind und die Haarstruktur angreifen. Eine gute Alternative sind die deutlich sanfteren Tönungen und Naturfarben. Sie decken graue Haare ebenfalls gut ab, strapazieren sie aber nicht zusätzlich.

Auf den Föhn und das Glätteisen zu verzichten zahlt sich aus! Denn auch zu viel Hitze ist für die Haare extrem schädlich. 

Natürliche Pflege ist gleich zweifach gut - für deine Haare und die Umwelt!

2. Bleibe natürlich

Im Sinne von weniger ist mehr, ist auch hier der Tipp, möglichst auf zu viele, vor allem synthetische Mittel zu verzichten. Probiere doch stattdessen, neben einem möglichst milden, silikonfreien Shampoo, mit geringem pH-Wert, natürliche Haarmasken, z.B. mit Kokosöl. Sie spendet dem Haar zusätzliche Feuchtigkeit und Elastizität und duftet zudem extrem gut!

 



Um den Haaren nicht zusätzlich Feuchtigkeit zu entziehen, ist es außerdem besser, die Pflege lauwarm auszuwaschen und sie nicht zu oft zu waschen (2-3x pro Woche sollte ausreichen).

3. Achte darauf, essentielle Nährstoffe zu dir zu nehmen

Während der Wechseljahre ändert sich auch der Stoffwechsel und der Körper nimmt Vitamine und Mineralstoffe nicht mehr so gut auf. Daher ist es wichtig, besonders darauf zu achten.
Die wichtigsten Nährstoffe für gesunde Haare sind Eisen und Zink. 

Fleisch, Rote Bete, Hülsenfrüchte, Vollkorngetreide und Fisch haben einen besonders hohen Eisengehalt. Vitamin C unterstützt außerdem die Aufnahme des Mineralstoffes. 

Zink ist vor allem in Hülsenfrüchten, Nüssen und Vollkorngetreide, in Kürbiskernen und Milchprodukten enthalten. 

Auch Vitamin B12 (hauptsächlich in tierischen Produkten, aber auch in großen Mengen in Hülsenfrüchten enthalten), sowie Vitamin D wirken sich positiv auf die Haargesundheit aus! 
(Sonnenschutz nur nicht vergessen ;) ) 

Außerdem kann Dr. Schreibers®️ „Haut Haare Nägel Forte“ zusätzliche Unterstützung bieten! Durch eine sich ergänzende Kombination von natürlichen Mineralstoffen, Spurenelementen, Vitaminen und pflanzlichen Inhaltsstoffen, sorgt es für den Aufbau und Erhalt gesunder Haare. 

Ausreichend guter Schlaf reduziert Stress und unterstützt mit dem Schlafhormon Melatonin die Gesundheit deiner Haare

4. Reduziere Stress und finde ausreichend Schlaf

Stress ist pures Gift für unseren Körper und somit auch unsere Haut & Haare! Stehen wir unter zu großer Anspannung, schüttet der Körper Neurotransmitter und andere Botenstoffe verstärkt aus. Diese können die Haarfollikel schädigen und so für Haarausfall sorgen. Übrigens egal in welchem Alter! 

Versuche also weitestgehend Stress zu reduzieren, bzw. zu vermeiden.

Das Schlafhormon Melatonin, kann ebenfalls die Gesundheit deiner Haare unterstützen. Neben ausreichend Schlaf, kann auch die richtige Ernährung die Melatoninproduktion unterstützen. Auch hier sind Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte und Fisch eine gute Option, genauso aber auch Kakao, Nüsse und Trockenfrüche, Zwiebeln, Ingwer, sowie verschiedene Samen und Kerne.

 

Achtung! Ein Heilmittel für den erblich bedingten Haarausfall gibt es leider nicht. Durch eine Hormonersatztherapie mit Östrogen, kann der Haarausfall in den Wechseljahren zwar für die Zeit der Behandlung verzögert, aber nicht dauerhaft verhindert werden.

Um die Haare allerdings nicht zusätzlich zu strapazieren, sondern eher zu stärken, können diese Tipps natürlich auch angewendet werden!