Schlafgestört? Besser schlafen in den Wechseljahren!

Schlafgestört? Besser schlafen in den Wechseljahren!

In den Wechseljahren leiden viele unter Schlaflosigkeit

Wie Untersuchungen zeigen, klagen 20 bis 40 Prozent aller Frauen über Schlafstörungen und das viel eher als Männer. Frauen. Wenn Frauen älter als 35 sind, nimmt es sogar noch zu. Das Schlafmuster verändert sich und kann den Übergang in die Lebensmitte erheblich erschweren. Zusätzlich können in den Wechseljahren Schlaflosigkeit und Erschöpfung oft das Resultat von ungelösten  Emotionen wie Wut, Trauer oder Angst sein. Nächtliche Schweißausbrüche und kreisende Gedanken sind ein ständiger Begleiter und bringen viele Frauen an ihre Grenzen.

Schlaflose Wechseljahre

Die Gründe für Schlafstörungen sind vielfältig; neben organischen Ursachen, beispielsweise auch Stress, Überlastung, quälende Gedanken, ein unregelmäßiger Lebensstil oder das zunehmende Alter. Vor allem letzteres spielt eine wesentliche Rolle. Je älter wir werden, desto mehr nimmt die Produktion des Melatonins (unseres körpereigenen Schlafhormons) ab. Dieses Hormon steigt in der Nacht auf das zehnfache an und sorgt dafür, dass wir ein- und durchschlafen. Ein natürlicher Gegenspieler des Melatonins ist das Cortisol, ein Hormon, das uns aktiv und tatkräftig werden lässt. Da bei Frauen in den Jahren der hormonellen Umstellung (40 bis 60 Jahre) auf Grund der reduzierten Produktion von Östrogenen und Progesteron, das Cortisol an Dominanz gewinnt, leiden vor allem Frauen in der Lebensmitte auch an Melatoninmangel und daraus resultierenden Schlafstörungen. Die körperlichen Begleiterscheinungen in den Wechseljahren und etwaige Veränderungen der Lebensumstände können zusätzlich Stress und daher auch Schlafstörungen fördern.

Der Schweiß ist heiß – die nächtlichen Kurzferien in den Tropen

„Ich habe das Gefühl in einem Brutkasten zu sitzen“ erzählt Christine. „Ich werde nachts fast verrückt, bin mindestens sechsmal pro Nacht in Schweiß gebadet, muss mich umziehen und bin dann wieder hellwach“ schildert sie ihre kurzen Nächte. Hitzewallungen und nächtliche Schweißausbrüche sind oft weitere Gründe für den permanenten Schlafmangel in den Wechseljahren. 

 

 

"Schlafen statt Schwitzen" von Dr. Schreibers® hilft bei nächtlichen Hitzewallungen
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Für einen erholsamen Schlaf sind Kräuter gewachsen

Schon der mittelalterliche Arzt und Philosoph Paracelsus sagte: " In der Natur ist gegen jede Krankheit ein Kraut gewachsen". Gegen die nächtlichen Schlafstörungen im Wechsel sind es beispielsweise Hopfen, Baldrian und Melisse. Hopfen und Baldrian werden traditionell zur Entspannung und Unterstützung des Ein- und Durchschlafverhaltens eingesetzt. Hopfen ist für seinen sanften und nachgewiesen beruhigenden Effekt auf das zentrale Nervensystem bekannt. Die Melisse wird schon seit dem Mittelalter eingesetzt, um Stress und Angstgefühle zu vermindern. Bei nächtlichen Hitzewallungen hat sich Salbei bewährt. Dem Salbei wird seit jeher eine universelle Heilkraft zugeschrieben. Bei Hitzewallungen hat Salbei eine besondere Funktion: seine Inhaltsstoffe haben einerseits Einfluss auf die Transpiration und unterstützen andererseits die Wärmeregulation im Gehirn.

 

Blogartikel von unseren Klimawechselbotschafterinnen findest du hier:


Bildquellen:
Photo by Samantha Gades on Unsplash
Photo by Cinga Cichewicz on Unsplash

 

 

 

 

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